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"Mein Ich-Gewicht" von Maja Storch - Kleines Buch, große Wirkung, nicht nur was das Gewicht betrifft

 

 

Jeder von uns kennt das wahrscheinlich: Man hat gute Vorsätze wie zum Beispiel die Ernährung umstellen oder mit einem Sportprogramm anfangen. Die Durchführung erreicht jedoch manchmal nicht mal die Lebenserwartung einer Eintagsfliege. Oder man hält mit zusammengebissenen Zähnen und unter Aufbietung aller vorhandenen Willenskraft durch, doch nach zwei bis drei Wochen verläuft dann alles wieder im Sande.

 

Die meisten von uns werden aber auch zumindest einmal in ihrem Leben folgende Erfahrung gemacht haben. Irgendetwas in uns "hat den Schalter umgelegt", man hat das Gefühl, um mich davon abzubringen, da wäre schon eine Brechstange und ein ziemlich gut ausgebildetes Swat-Team notwendig ;-). Bei mir ist das so mit dem Fighter-Fitness Training bei Björn. Es ist egal, ob es stürmt, schneit oder der Main gerade Hochwasser hat. Die Frage, ob ich zum Training gehe oder nicht, stellt sich überhaupt nicht. Und das seit drei Jahren.

 

Mit der spannenden Frage, wie man es schafft "diesen Schalter umzulegen", beschäftigt sich das Buch von Maja Storch. Die Beispiele in dem Buch sind hauptsächlich auf Ernährungsumstellung/ Gewichtsabnahme und Starten eines Sportprogramms zugeschnitten, die Methode läßt sich leicht auch auf andere Gebiete übertragen.

 

Was mir an dem Buch auch gut gefallen hat: Es lädt ein einen eigenen Standpunkt zu beziehen. Der Schönheits- und Schlankheitswahn unserer Gesellschaft treibt seltsame Blüten. Männliche Fitness-Models, die nicht mal eine Liegestütze, geschweige denn einen Klimmzug zustande bringen. Schauspielerinnen, die 6- bis 7-stellige Beträge in Schönheitsoperationen stecken, sind keine Ideale, denen man blind folgen sollte.

 

Für mich bedeutet Lebensqualität: Mich in meinem Körper wohlfühlen, bis ins hohe Alter Kraft zu haben, fit und beweglich zu sein, ohne mich in eine Schablone pressen zu lassen.